H2O71 ~ wachsame Kommunikation
H2O71 ~ wachsame Kommunikation

Die Deichschafe

Die Deichgräfin® gehört zur Rasse der Schwarzkopfschafe.

Diese Rasse liefert neben Wolle vor allem Fleisch, von dem Schäfer heute in erster Linie leben.

 

Hier einige Berichte aus der Regionalzeitung, die alle wichtigen Aussagen enthalten:

 

Februar 2012: 

Der Oberdeichgraf und der ehemalige Chef des Wasserwirtschaftsamtes in Stade sprachen in einem Interview über die wichtige Arbeit der Deichschafe:

 

“[…] Wichtig ist aus Sicht der Deichsicherheit, dass die verwurzelte Grasnarbe die Kleieschicht hält. Die Grasnarbe ist integraler Bestandteil des Deichs. Es reicht nicht, wenn der Deich nur grün ist. Deshalb sind uns auch unsere Schafe so lieb und teuer, weil die wie kein anderer die Grasnarbe pflegen. Allein schon durch die Tritte der Schafe gibt es eine Verdichtung der Kleieschicht. Wichtig ist auch eine permanente Maulwurfsbekämpfung. Der Maulwurf ist unser größter Feind, auch wenn er unter Naturschutz steht. […]

 

TAGEBLATT: Wie ausgeprägt ist das Bewusstsein für die Deichsicherheit heute in der Bevölkerung? Armonat: Wenn zum Beispiel zu viele Menschen den Deich hoch und runter laufen, ist die Grasnarbe stark beansprucht. Es ist gar nicht einfach, den Menschen heute zu erklären, dass der Deich ein komplexes technisches Bauwerk und nicht dazu da ist, darauf Schlitten zu fahren. Die 1962er Sturmflut hatte auch deshalb so katastrophale Folgen, weil das Bewusstsein für die Deichsicherheit verkümmert war. Die letzte Flut war mit 1825 zu lange her. Und leider gehen wir jetzt wieder in diese Richtung. Bevor ein Deich ein Radfernweg wird, müssen erst einmal die Belange der Deichsicherheit geprüft werden. Der Deich ist auch kein geeigneter Platz für einen Flohmarkt oder ähnliche Aktionen. Das mangelnde Bewusstsein für den Deich lässt sich auch an der ewigen Auseinandersetzung zwischen Fußgängern, Hundehaltern und Schäfern festmachen. Die Schafe sind unsere Mitarbeiter. Die sollen und müssen auf den Deich. Das gilt für Fußgänger und Hunde nicht. Wir wollen die Menschen nicht vom Deich vertreiben, aber die Menschen müssen sich an die Regeln halten. Wir haben riesige Probleme mit den Hunden. Schafe und Hunde vertragen sich überhaupt nicht. […]”

 

Quelle: Stader Tageblatt, Interview: Gunter Armonat und Gerhard Grosskopf, 21.02.2012


Das gesamte Interview finden Sie hier: www.tageblatt.de

Mai 2011: Endlich “Sommerfell”


Auch eine Deichgräfin muss hin und wieder zum Friseur. Die Schafe freuen sich jedes Jahr im Frühling, wenn ihnen der warme Winterwollpelz abgenommen wird. Sobald die Temperaturen steigen, ist die dichte und schwere Wolle eine Last.

 

Außerdem findet auch die Deichgräfin es angenehm, dass sie nach der Rasur wieder viel schlanker aussieht – genau richtig für den Sommer auf dem Deich und am Elbstrand.

 

Die Wolle wird auch heute noch zum Filzen oder Stricken verwendet. Jedoch wird sie zum größten Teil ins Ausland verkauft. Natürlich muss sie dann gesäubert, gefärbt oder gesponnen werden.


Die Fotos sind die die Bildergalerie unten eingefügt. Entstanden sind sie beim Backfest auf dem Heimathof in Hüll, der in regelmäßigen Abständen zu historischen Veranstaltungen einlädt.

 

Hier einige Bilder von den Schafen auf den Deichen. Bei der Arbeit.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht! Gerne per E-Mail ~ H2O71@deichgraefin.com

Der blaue Planet zeigt von welchem Teil der Erde meine Besucher kommen.

Kontakt

Schreiben Sie mir

einfach eine E-Mail an

 

Stefanie.Romund@gmail.com

 

oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Instagram
DruckversionDruckversion | Sitemap
Copyright © 2009 - 2017 Die Deichgräfin® by Stefanie Romund | Alle Rechte vorbehalten.